...Der
Sognefjord...
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Zu den landschaftlich schönsten Gebieten Norwegens zählt zweifellos das Fjordland.
Namen wie Hardangerfjord, Sognefjord und Geirangerfjord sind auch denen geläufig,
die Norwegen noch nicht aus eigener Erfahrung heraus
kennen.
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Während
der letzten Eiszeit war ganz Skandinavien von einer dicken Eisschicht bedeckt,
die zum Meer hin an Stärke abnahm. Wo bereits Flusstäler vorhanden waren,
gruben und schliffen die Eismassen immer tiefere Furchen,
oft so tief
wie die sich darüber auftürmenden Felsen.
Weil das
Eis in Küstennähe dünner war und somit weniger Druck
ausübte,
wurden die Fjorde an ihren Mündungen entsprechend weniger tief ausgefurcht.
Die Mündungsschwellen erreichen etwa 180m ü. d. M.,
während dem Inneren der Fjorde Tiefen bis zu 1350m u. d. M. gemessen wurden.
Als sich das Eis zurückzog, füllten sich die riesigen Fjordbecken mit salzigem Meerwasser.
Dem Salzgehalt und dem wärmenden Einfluss des Golfstromes ist es zuzuschreiben,
dass die Fjorde - mit Ausnahme ihrer innersten Verzweigungen -
heutzutage das ganze Jahr über eisfrei bleiben.
Reste der glazialen Eismassen sind die großen Firnfelder auf den Gebirgsketten.
Die zu Tal stürzenden Gletscherabflüsse
werden oft zur Energiegewinnung genutzt.
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Mit 180
Kilometern ist der Sognefjord der längste Fjord der Welt
- und viele sagen auch, er sei der schönste Fjord Norwegens.
Mit Tiefen von bis zu 1245 Metern erstreckt er sich mächtig ins Landesinnere.
Zahlreiche Fjordarme und Buchten bieten dem Besucher
das immer seltener werdende Erlebnis unberührter Natur
und Wandermöglichkeiten ohne Ende.
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Der
Sognefjord in der Nähe der Söreide-Bucht
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Im
östlichen Teil verzweigt sich der Fjord in schmale Arme,
die von mehr als 1700 m hohen Steilwänden umgeben sind.
Hier und da bedecken Kornfelder, Obstgärten
und freundliche Wohnhäuser den schmalen Ufersaum.
Im Osten des Gebiets herrscht bereits kontinentales Klima
mit warmen Sommern
und langen kalten Wintern.